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Kostensenkung nicht zu lasten der ProduktivitÄt -
Die Immobilie als Betriebsmittel

Wertsicherung und Wertsteigerung als Ziel der Bestandshaltung - Die Immobilie als VermÖgenswert

Aktuelles

Aktuelle Marktentwicklungen 2010

Der konjunkturelle Aufschwung führt zu einer steigenden Immobiliennachfrage
Eigenkapitalstarke deutsche Anleger (offene und geschlossene Immobilienfonds, Immobilienspezialfonds, Pensionsfonds, Versicherungen und Privatanleger) waren in den ersten neun Monaten des Jahres 2010 für ca. zwei Drittel des Transaktionsvolumens in gewerblich genutzte Immobilien von ca. 13,2 Mrd. € verantwortlich. Der Anteil internationaler Investoren lag bei ca. 36 % (4,7 Mrd. €) und damit gut doppelt so hoch wie noch vor einem Jahr.

Das Investmentvolumen in den sechs deutschen Immobilienhochburgen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Hamburg, München und Stuttgart belief sich Ende des 3. Quartals auf knapp 6,4 Mrd. €. Damit wurde das Jahresergebnis 2009 bereits nach dem 3. Quartal 2010 übertroffen. Das höchste Investitionsvolumen wurde mit knapp 2,5 Mrd. € in Berlin erreicht (+160 % im Vergleich zum Vorjahr), wobei darin 200 Mio. € für das A10 Center im direkt an Berlin angrenzenden Wildau enthalten sind. Auf den weiteren Plätzen folgen München mit knapp 1,1 Mrd. € (+10 %), Hamburg mit 1,0 Mrd. (+53 %) und Frankfurt mit 966 Mio. € (+132 %). In Düsseldorf wechselten gewerblich genutzte Immobilien im Wert von 540 Mio. € (+7 %) und in Stuttgart für 370 Mio. € (+95 %) den Besitzer.

Aufwärtstrend bei Investments in Industrieimmobilien hält an
Im den ersten neun Monaten des Jahres 2010 wechselten in Deutschland Lager-, Logistik- und Industrieimmobilien im Wert von 795,7 Mio. € den Eigentümer. Das entspricht einer Steigerung von 22 % gegenüber dem Vorjahr. Mit einem Anteil von ca. 6 % am gesamten gewerblichen Investitionsvolumen waren Industrieimmobilien damit nach Büro- und Einzelhandelsimmobilien die beliebteste Assetklasse.

Aussicht bis zum Jahresende 2010
Das Marktgeschehen auf dem gewerblichen Investmentmarkt wird bis zum Ende des Jahres lebhaft bleiben. Zahlreiche Verhandlungen sind soweit fortgeschritten, dass das Transaktionsvolumen im 4. Quartal über dem des 3. Quartals liegen dürfte. Das Zinsumfeld ist nach wie vor attraktiv. Limitierend auf die Marktaktivitäten wirkt sich aber das mangelnde Angebot der besonders von sicherheitsorientierten Anlegern nachgefragten Core-Immobilien aus. Es bleibt deshalb abzuwarten, ob sich unter den gegebenen Bedingungen die Risikobereitschaft auf Investorenund Bankenseite in den nächsten Monaten erhöhen wird. Die Pläne vieler eigenkapitalstarker Investoren zur Erhöhung ihrer Immobilienquoten dürften dagegen zu einer gleichbleibend hohen Nachfrage führen, weshalb kurzfristig stabile und in Einzelfällen sogar sinkende Spitzenrenditen zu erwarten sind. Für das Gesamtjahr 2010 wird mit einem Transaktionsvolumen in Gewerbeimmobilien von ca. 18 Mrd. € gerechnet.


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