Real Estate Performance Netzwerk

Kostensenkung nicht zu lasten der ProduktivitÄt -
Die Immobilie als Betriebsmittel

Wertsicherung und Wertsteigerung als Ziel der Bestandshaltung - Die Immobilie als VermÖgenswert

Mangelnde Performance und ihre Ursachen

Performance ist einer der am meisten genutzten Begriffe, wenn es um die Bewertung einer Managementleistung geht. Das gilt auch für den Umgang mit Immobilien. Werttreibende Faktoren wie Nutzwert, Entwicklungspotenziale, Flächeneffizienz oder Nachhaltigkeit beeinflussen den Erfolg einer Immobilie entscheidend. Zur Steuerung dieser Wertetreiber wird verstärkt eine benchmarkingfähige Informationsbasis wie CREIS sie bietet verlangt, denn mangelnde Performance ist nicht selten auf Unkenntnis und Managementfehler zurückzuführen, weil:

  • die zukünftige Entwicklung von Standorten und Objekten viel zu optimistisch beurteilt wurde,
  • Risiken bei der Nachvermietung falsch eingeschätzt, sowie Ausgaben für Instandhaltung und Revitalisierung zu gering budgetiert wurden,
  • die laufende Betreuung der Objekte und der Mieter durch das Objektmanagement und die Dienstleister unzureichend sind und
  • die Ausgaben für Management/ Verwaltung im Verhältnis zur abgelieferten Performance zu hoch sind.

Daher gewinnen Spezialisten mit standardisierten Prozessen und IT-Lösungen zunehmend an Bedeutung. Die folgenden Methoden unterstützen dabei mit pragmatischen Lösungsansätzen:

Balanced Scorecard (BSC)

Bei der BSC werden strategische Immobilienziele definiert und in einer Ursache-Wirkungs-Kette dargestellt. So ist gewährleistet, dass die „richtigen“ Steuerungsgrößen erfasst werden und damit die Erreichung der strategischen Ziele überprüft werden kann.

Benchmarking

Es reicht nicht mehr, Kennzahlen für das „Innenleben“ eines Unternehmens zu generieren. Der Markt wird zunehmend das Maß aller Dinge. Hier hat sich Benchmarking zur Verbesserung der eigenen Leistungsfähigkeit etabliert.

Controlling

Organisatorisch bildet das Controlling als Entscheidungs- und Führungsinstrument für die ergebnisorientierte Planung, Steuerung und Überwachung den Dreh- und Angelpunkt aller Unternehmensaktivitäten. Der Aufbau eines effektiven Controllings ist aber ohne IT-Unterstützung nur schwer realisierbar. Der Nutzen der Datenbasis ist dabei von einer bedarfsgerechten Verknüpfung der Daten in Form eines Data-Warehouses abhängig.

Ausblick

  • Der Investor / Eigentümer erwartet von seinen Dienstleistern verstärkt eine „Treuhänderfunktion“. Dabei wird neben einer Substanz- eine „Marktorientierung erwartet.
  • Das traditionelle Auftraggeber-/Auftragnehmerverhältnis ist für diese Neuorientierung ungeeignet. Wertschöpfungspartnerschaften werden zukünftig den Markt prägen.
  • Transparenz wird zum Erfolgsschlüssel. Nur wer kurzfristig auf aktuelle, redundanzfreie Bestandsdaten zurückgreifen kann, wird den aktuellen Anforderungen genügen.
  • Der Nachweis der Wirtschaftlichkeit durch die Orientierung an neutralen Benchmarks wird zu einem Bestandteil jeder Partnerschaft.

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